Wenn jemand sein lokales Netzwerk über die Fritz!Box erreichen möchte, bietet sich die interne MyFRITZ!-Adresse, ein kostenloser Dienst auf myfritz.net als Alternative bekannter DynDNS-Anbieter an. Einziger Nachteil ist, dass kein Spielraum bei der Vergabe des Hostnamen erlaubt ist. Dieser wird in Form von https://rtnuqhijj9b35bkk.myfritz.net nach einem Zufallsprinzip generiert. Ob es sinnvoll ist, den Zugriff auf die Fritz!Box aus dem Internet zu erlauben soll hier nicht weiter eingegangen werden, sondern wie aus den zufälligen Hostnamen ein leicht merkbarer Hostname entstehen kann.

1. Viele DynDNS-Anbieter bieten zwar individuelle Hostnamen in Form eines kostenlosen Service an - meist muss aber dieser spätestens alle 4 Wochen neu aktiviert werden und birgt das Risiko, das diese Aktion vergessen wird und dann die heimische Fritz!Box nicht mehr erreichbar ist.

2. Wer bereits für ein Hostingpaket mit eigener Domain bei einem Anbieter bezahlt, welche einen CNAME-Eintrag erlauben, kann diesen Umstand nutzen und einen eigenen DNS-Eintrag generieren. Dieser Eintrag ist keine Weiterleitung, sondern er überschreibt nur das Ziel auf welches https://rtnuqhijj9b35bkk.myfritz.net vorher verwiesen hat. Fortan wird für VPN z.B. "https://wunschname.0711-sued.de" an Stelle von "https://rtnuqhijj9b35bkk.myfritz.net" genutzt.